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22 Schmerz als psychosomatisches Geschehen

DGS Aktuell


22 Schmerz als psychosomatisches Geschehen
Mathias Dunkel

  • 22.1 Schmerz als psychosomatisches Phänomen
  • 22.2 Biologische Schmerzkomponente
  • 22.3 Motivational-emotionale Schmerzkomponente
  • 22.4 Schmerzregulation durch Neuropeptide
  • 22.5 Sensorische und affektive Schmerzkomponente
  • 22.6 Vegetative Schmerzkomponente
  • 22.7 Motorische Schmerzkomponente
  • 22.8 Psychologische Schmerzkomponente
  • 22.9 Operante Schmerzkomponente
  • 22.10 Soziale Schmerzkomponente
  • 22.11 Drei-Ebenen-Konzept des Schmerzes
  • 22.12 Schmerz als Lern- und Gedächtnisprozess
  • 22.13 Stress-Analgesie
  • 22.14 Schutzmechanismen
  • 22.15 Seitenunterschied in der Schmerzempfindlichkeit
  • 22.16 Psychogener Schmerz
  • 22.17 Tiefenpsychologische Aspekte der Schmerzentstehung
  • 22.18 Fazit und therapeutische Konsequenzen
Leseprobe:

22.1 Schmerz als psychosomatisches Phänomen

Schmerz ist immer ein subjektives psychosomatisches Phänomen, das sich nicht ausschließlich naturwissenschaftlich erklären lässt. Psychosomatik ist als ein synergistischer leiblich-seelischer Prozess zu verstehen (Uexküll u. Wesiak, 1990). Dass der Schmerz neben den organisch-geweblichen Komponenten auch psychische und soziale Phänomene in sich birgt, zeigt sich schon in der Redewendung, dass man etwas zu „verschmerzen“ habe. Psychische Prozesse können nicht völlig losgelöst von biologischkörperlichen Vorgängen gesehen werden, und umgekehrt sind auch biologisch-körperliche Vorgänge nicht von unserer Psyche loszulösen. Innere Bilder, also Einbildungen, haben eine immense Wirkung und können physiologische Prozesse in Gang setzen...

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