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24 Verhaltensmedizinische Therapieverfahren |
![]() 24 Verhaltensmedizinische
Therapieverfahren
24.1 Einführung Ein psychologisches Paradigma der Schmerztherapie besagt, dass es viel einfacher ist, selbst etwas gegen den Schmerz zu tun, als zu warten, bis einem dieser abgenommen wird. Vor allem nichtmedikamentöse Schmerztherapieverfahren haben immer wieder das Ziel, dem schmerzgeplagten Patienten eine Methode an die Hand zu geben, mit der er selbst den Schmerz beeinflussen kann. In vielen Fällen kann bei auch langjährig bekannten Schmerzpatienten kein morphologisch fassbares Korrelat für die Schmerzentstehung gefunden werden. Dies ist umso weniger verwunderlich, als bekannt ist, dass zum Beispiel über 80% der Rückenschmerzen psychische Ursachen haben. Auch Kopfschmerzen vom Spannungstyp entstehen nicht nur durch „Verspannungen der Muskulatur“... |