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26 Schmerz bei psychischen Erkrankungen

DGS Aktuell


26 Schmerz bei psychischen Erkrankungen
Roland Wörz

  • 26.1 Angst und Schmerz
  • 26.2 Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen
  • 26.3 Somatoforme Störung
  • 26.4 Artifizielle Störung
  • 26.5 Schmerz bei Schizophrenie
  • 26.6 Psychiatrische Aspekte bei Nacken- und Rückenschmerzen
  • 26.7 Missbrauch, Abhängigkeit, Toleranz und Sucht
  • 26.8 Schmerz und Suizidalität
Leseprobe:

Akuter Schmerz wird meist durch eine drohende oder eingetretene Gewebeschädigung hervorgerufen. Er begleitet und beeinflusst in Schutzfunktion und als Korrektiv die Reifung und Entwicklung eines jeden Menschen. Die „International Association for the Study of Pain“ (IASP) hat als Grenze zwischen akuten und chronischen Schmerzsyndromen drei Monate festgelegt (24).Von den akuten und chronischen Formen sind rezidivierende Schmerzsyndrome zu differenzieren: Hat z.B. eine Frau jeden Monat einen Migräneanfall oder stellen sich bei einem Sportler jeweils bei starker Überlastung Gelenkschmerzen ein, so erscheint die Bezeichnung chronischer Schmerzpatient unangemessen, insbesondere wenn durch angemessene Behandlung eine normale Lebensführung möglich ist...

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