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Schmerztherapeuten und Schmerzpatienten schlagen Alarm! |
Gemeinsame
PRESSEMITTEILUNG
6. Dezember 2001
| Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e. V. |
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Verband Deutscher ärzte für Algesiologie Berufsverband Deutscher SCHMERZtherapeuten |
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Deutsche Gesellschaft für Algesiologie Deutsche Gesellschaft für Schmerzforschung und SCHMERZtherapie e.V. |
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Deutsche Schmerzliga e.V. |
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Schmerztherapeuten und Schmerzpatienten
schlagen Alarm!
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| Schmerzpatienten werden in Zukunft in
Deutschland nicht mehr versorgt sein stellen die schmerztherapeutischen
Fachgesellschaften Deutschlands übereinstimmend fest. Ursache hierfür ist
die Neuregelung des Leistungsverzeichnisses für gesetzlich Versicherte, in
dem Schmerztherapie nahezu ausschließlich auf einzelne Spritzenleistungen
reduziert ist. |
| Seit über 2 Jahrzehnten können chronisch Schmerzkranke in Deutschland nicht ausreichend behandelt werden. In Zukunft werden sie durch die Neuregelung des Leistungsverzeichnisses fast vollständig unversorgt sein, so die Präsidenten der großen Schmerzfachgesellschaften Deutschlands. |
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| Das Gesundheitssystem, in dem chronisch Kranke unterversorgt und chronische Schmerzpatienten nicht wahrgenommen wurden, soll neu organisiert werden, so die Gesundheitsministerin. |
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| In diesem Zusammenhang wird auch das Leistungsverzeichnis für die gesetzlich Versicherten, neu erstellt. Aus den jetzt von Kassenärztlicher BundesGesellschaftigung und Spitzenverbänden der Krankenkassen vorgestellten Neuregelungen wird deutlich, dass Schmerztherapie für Kassenpatienten nicht mehr verfügbar sein wird. |
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| Für 11 Millionen Patienten wird Schmerztherapie im Wesentlichen auf Nervenblockaden beschränkt sein. Die für diese besonders betreuungsbedürftigen, Patienten wichtigen Therapien sind im Leistungskatalog nicht enthalten. Patienten haben damit immer noch keine Möglichkeit, sie im Rahmen der kassenärztlichen Versorgung zu erhalten. In diesem Bereich wird die Klassen-Medizin, die seit 20 Jahren die Versorgung behindert, nicht nur fortgesetzt, sondern weiter verschärft. |
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| Fazit: Schmerzpatienten müssen weiter unnötig leiden, Schmerztherapie wird weder von den Kassen, noch von der Kassenärztlichen BundesGesellschaftigung gewollt. Schmerzärzte werden daran gehindert, ihr Wissen und ihre Erfahrung den Patienten nutzbar zu machen. |
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| Die Politik sieht untätig zu... |
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| Es geht um 14 % der Gesamtbevölkerung: 11 Millionen Menschen leiden an chronischen Schmerzen. Bei fast einer Million sind die Schmerzen so schlimm, daß sie den gesamten Tagesablauf dieser Patienten bestimmen. Sie hoffen bisher vergeblich auf Betreuung und Linderung. |
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| Der Grund: Schmerz anderer läßt sich
leicht ertragen. |
| Kontaktanschriften: |
| Dr. med. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident
der Deutschen Gesellschaft für
Schmerztherapie e.V., Tel. 07161-976476, Fax 07161-976477, E-Mail: gerhard.mueller-schwefe@mueller-schwefe.de |
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| Dr. med. Dietrich Jungck, Präsident des
Verbandes Deutscher ärzte für Algesiologie - Berufsverband Deutscher
Schmerztherapeuten e. V., Tel. 040-330909, Fax 040-335744, E-Mail: jungck.hh@t-online.de |
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| Dr. med. Oliver Emrich, Präsident der
Deutschen Gesellschaft für Algesiologie - Deutsche Gesellschaft für
Schmerzforschung und Schmerztherapie e. V., Tel. 0621-654031, Fax
0621-654033, E-Mail: oliver.emrich@dgschmerztherapie.de |
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| Dr. med. Marianne Koch, Präsidentin der
Deutschen Schmerzliga e. V., Tel. 06171-286081, Fax 06171-286044, E-Mail: marianne-koch@t-online.de |