|
|
Presse - Meldungen 2002 |
| 15.11. 2002 | |
| Weiterbildung für Ärzte: Curriculum Palliativmedizin startet | |
| Eine spezielle Weiterbildung für Ärzte auf dem Gebiet der Palliativmedizin bietet das neue Curriculum Palliativmedizin, das erstmals vom Schmerztherapeutischen Kolloquium Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. angeboten wird. Der erste Basiskurs, an dem Ärzte aus der ganzen Bundesrepublik teilnehmen, findet vom 20. bis 24. November in Wiesbaden statt. | |
| zum Text |
| 15.11. 2002 | |
| Ärzte müssen in der Schmerzbehandlung umdenken | |
| Nur allmählich spricht sich in der Medizin herum, dass zwischen Männern und Frauen mehr als der kleine Unterschied besteht, und dass Kinder nicht einfach kleinere Erwachsene sind. Dass diese Einsichten auch Konsequenzen für die Therapie, insbesondere die Schmerztherapie haben, wird von den meisten Ärzten bislang weder zur Kenntnis genommen, noch in die Praxis umgesetzt. Neue Untersuchungen liefern Hinweise, dass die Wirksamkeit einer Schmerztherapie sowohl vom Lebensalter eines Patienten als auch davon wie lange er unter Schmerzen gelitten hat. Je länger Schmerzen sich in das Nervensystem einbrennen und chronisch werden können, desto schwieriger ist die Behandlung. | |
| zum Text |
| 15.11. 2002 | |
| Schmerzreize dämpfen, Hemmsysteme aktivieren | |
| Schmerz ist ein grausamer Lehrmeister. Unangenehme Erfahrungen prägen sich darum besonders gut ein. Wie unser Gehirn solche Erinnerungen wieder löscht, haben Forscher kürzlich enträtselt. Davon können auch Schmerzpatienten profitieren. | |
| zum Text |
| 15.11. 2002 | |
| Eine Untersuchung erspart teure Diagnostik: Das neuroorthopädische Mindestprogramm | |
| Maximal fünf bis acht Minuten genügen, in denen Ärzte durch das neuroorthopädische Mindestprogramm wichtige erste Anhaltspunkte für die Ursachen von Schmerzen im Bewegungssystem erhalten. Teure Apparate sind dazu nicht nötig, sondern nur die fünf Sinne. Nötig ist die 3-A-Diagnostik: Den Patienten ausziehen, anschauen und anfassen. | |
| zum Text |
| 15.11. 2002 | |
| Eine sachgerechte Schmerztherapie zahlt sich aus für Patienten und das Gesundheitssystem | |
| Gegen die demographische Entwicklung, eine älter werdende Gesellschaft, ist die Medizin machtlos nicht aber gegen eine Vielzahl von Schmerzen, wenn diese rechtzeitig diagnostiziert und sachgerecht behandelt werden. Darum fordern Experten deutliche Änderungen im Gesundheitswesen: Es gilt, der Chronifizierung von Schmerzen vorzubeugen. So lassen sich nicht nur Leiden vermeiden, sondern auch Ressourcen schonen. | |
| zum Text |
| 07.08.2002 | |
| Ernst-von-Bergmann-Plakette für Dr. Hilmar Hüneburg | |
| Am 7. August wird Dr. Hilmar Hüneburg, der Leiter des Schmerztherapeutischen Kolloquiums Bonn, für seine Verdienste um die ärztliche Fortbildung mit der Ernst-von-Bergmann- Plakette der Bundesärztekammer ausgezeichnet. Hüneburg ist seit 1981 Chefarzt der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn gGmbH und seit 1988 Ärztlicher Direktor der Klinik. | |
| zum Text |
| 01.07.2002 | |
| Schmerztherapieführer für Deutschland erschienen | |
| Das aktuelle Mitgliederverzeichnis des Schmerztherapeutischen Kolloquiums Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. orientiert Ärzte, Krankenkassen und Institutionen des Gesundheitswesens über Ärzte, Psychologen und stationäre Einrichtungen, die auf Schmerzbehandlung spezialisiert sind. | |
| zum Text |
| 27.06.2002 | |
| DEUTSCHER SCHMERZPREIS
AUSGESCHRIEBEN - Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie - |
|
| Das Schmerztherapeutische Kolloquium Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. und die Deutsche Schmerzliga e.V. verleihen seit 1986 jährlich den Deutschen Schmerzpreis, den Deutschen Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie. Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich durch wissenschaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzzustände verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentliches Wirken entscheidend zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und der davon betroffenen Patienten beigetragen haben. Die Wahl erfolgt durch eine unabhängige Jury und den wissenschaftlichen Beirat. | |
| zum Text |
| 01.03.2002 | |
| Priv. Doz. Dr. Roland Wörz auf dem Deutschen Schmerztag ausgezeichnet | |
| Priv. Doz. Dr. med. Roland Wörz, Bad Schönborn, wird auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt mit dem Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2002 ausgezeichnet. Der engagierte Arzt und Wissenschaftler erhält den mit 3000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines Festaktes am Samstag den 2. März. | |
| zum Text |
| 01.03.2002 | |
| Deutscher Schmerzpreis für Dr. Thomas Flöter und Dr. Dietrich Jungck | |
| Dr. med. Thomas Flöter, Frankfurt, und Dr. med. Dietrich Jungck, Hamburg, werden auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt mit dem Deutschen Schmerzpreis 2002 ausgezeichnet. Die beiden Pioniere der Schmerztherapie in Deutschland erhalten den mit 10000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines Festaktes am Samstag den 2. März. | |
| zum Text |
| 01.03.2002 | |
| Wiederkehrende
Bauchschmerzen: Körper und Seele untersuchen und behandeln |
|
| Kinder mit wiederkehrenden Bauchschmerzen profitieren von einer Behandlung, die medizinische und psychosoziale Faktoren gleichermaßen berücksichtigt. Ärzte und Psychologen an der Vestischen Kinderklinik im westfälischen Datteln haben diese Strategie erprobt: Die Hälfte der Kinder wird schmerzfrei, bei vielen anderen bessern sich zumindest die Beschwerden, berichten Experten auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt. Allerdings sind die Krankenkassen nicht bereit, die Kosten dieser Behandlung zu übernehmen. | |
| zum Text |
| 01.03.2002 | |
| "Setz' Dich unter'n Regenschirm" - Hypnotherapie zur Schmerzprävention | |
| Kinder mit Kopfschmerzen profitieren von einer hypnotherapeutischen Behandlung: Bei zwei Dritteln der kleinen Patienten, die im Rahmen einer Studie an einer Gruppentherapie teilnahmen, besserten sich Häufigkeit, Intensität und Dauer ihrer Kopfschmerzen um mehr als 50 Prozent. Die Zahl der monatlichen Kopfweh-Tage sank beispielsweise von 12 auf sieben. "Diese Ergebnisse sind ermutigend", erklärt Hanne Seemann, Diplom-Psychologin an der Heidelberger Universitätsklinik, auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt. | |
| zum Text |
| 01.03.2002 | |
| Alle Formen von Kindesmisshandlung können chronische Schmerzen verursachen | |
| Bei chronischen Schmerzen müssen behandelnde Ärzte immer auch an eine körperliche, sexuelle und seelische Misshandlung in der Kindheit denken, appellieren Mediziner auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt an ihre Kollegen. | |
| zum Text |
| 01.03.2002 | |
| Die Pein der jungen Jahre: Eine bleibende Erinnerung |
|
| Schmerzreize hinterlassen im heranreifenden Nervensystem von Früh- und Neugeborenen Veränderungen, die auch noch in späteren Jahren die Verarbeitung von Schmerzen beeinflussen können. | |
| zum Text |
| 28.02.2002 | |
| Elektronische
Verlaufsdokumentation: Wie ging es Ihnen vorgestern? |
|
| Experten des Schmerztherapeutischen Kolloquiums stellen auf dem Deutschen Schmerztag eine vollelektronische Version des Schmerzfragebogens DGS und des Heidelberger Schmerztagebuches vor. Dieses neue Instrument ermöglicht dem Arzt eine bessere Verlaufsdokumentation: Auf einen Blick erkennt er, ob seine Behandlung greift. | |
| zum Text |
| 28.02.2002 | |
| Neue Wege in der
Schmerztherapie: Körpereigene Antichronifizierungsfaktoren nutzen |
|
| Unzureichend behandelte Schmerzen sind ein großes Gesundheitsrisiko, weil sie chronisch werden können. Die wichtigste Strategie, um einer Chronifizierung vorzubeugen, ist eine ausreichende Therapie von Anfang an, betonen Wissenschaftler auf dem Deutschen Schmerztag 2002 in Frankfurt. In Zukunft wollen die Experten allerdings auch die köprereigene Schmerzabwehr gezielt unterstützten. Im Mittelpunkt der Forschung stehen "Antichronifizierungsfaktoren". | |
| zum Text |
| 27.02.2002 | |
| Leiden lindern bis zuletzt | |
| Mehr als 90 Prozent der Menschen sterben in Kliniken und Pflegeheimen - allein, anonym und unter Schmerzen. Sterbende Kinder können in vielen Fällen nur deshalb ihre letzte Lebensphase zu Hause verbringen, weil Ärzte und Pflegepersonal in der Freizeit ihren kleinen Schützlingen beistehen. Denn eine ambulante Palliativmedizin ist in Deutschland im Bereich der Regelversorgung nicht vorgesehen. Außerdem fehlt es an Ärzten und Pflegekräften, die über die nötigen Qualifikationen verfügen. Mehrere Initiativen sollen dies ändern, berichten Experten auf dem Deutschen Schmerztag. | |
| zum Text |
| 27.02.2002 | |
| Krebs im Kindesalter: Starke Schmerzen benötigen starke Medikamente |
|
| (Frankfurt) Werden bestimmte Regeln beachtet, können mehr als 90 Prozent aller Krebsschmerzen im Kindesalter erfolgreich gelindert werden, erklären Experten auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt. | |
| zum Text |
| 27.02.2002 | |
| Die Versorgung den Bedürfnissen der Patienten anpassen | |
| In Deutschland leidet schätzungsweise eine Million Menschen unter schwersten problematischen chronischen Schmerzen - ihr Schmerz hat sich verselbstständigt und gilt als eigenständige Erkrankung. Um die Versorgung dieser besonders schwer betroffenen Patienten zu verbessern, sollte ein Facharzt für Algesiologie (Schmerztherapie) eingeführt werden. Dies fordern Experten auf dem Deutschen Schmerztag. Darüber hinaus schlagen die Spezialisten noch weitere Maßnahmen zur Weiterbildung vor, damit Ärzte für die Therapie und Prävention chronischer Schmerzen besser gerüstet sind und ihren Patienten auch palliativ in der Endphase des Lebens kompetent zur Seite stehen können. | |
| zum Text |
| 27.02.2002 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Die lange Spur des Leidens | ||||||||||||||||||||||||||||
| (Frankfurt) Chronische Schmerzen können ihre Wurzeln tief in der Kindheit haben. Nur durch eine bessere Prävention und Therapie kindlicher Schmerzen lassen sich darum nicht nur unnötiges Leid der kleinen Patienten, sondern auch Sensibilisierungsprozesse vermeiden, deren Folgen bis ins Erwachsenenalter hinein spürbar bleiben können. Das Thema "Kinder und Schmerz" steht darum im Fokus des Deutschen Schmerztages, der vom 28. Februar bis 2. März in Frankfurt/Main stattfindet | ||||||||||||||||||||||||||||
| zum Text
|
||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
Pressestelle DGS Barbara Ritzert, ProScientia GmbH Andechser Weg 17 82343 Pöcking Tel. 08157/ 93 97 - 0 Fax: 08157/ 93 97 - 97 e-mail: presse@dgschmerztherapie.de |