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Pressemitteilungen 2003

DGS Aktuell


28.08.2003
Schmerztherapeuten und Palliativmediziner warnen vor Panikmache
(Wiesbaden/Oberursel) "Morphin und dessen synthetische Abkömmlinge (Opioide) haben bei einer korrekten therapeutischen Anwendung in der Schmerztherapie und Palliativmedizin niemals eine lebensverkürzende Wirkung", erklären Experten des Schmerztherapeutischen Kolloquiums - Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
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28.08.2003
Koalition gegen den Schmerz:
Leiden lindern, Ressourcen schonen
Die beiden großen Gesellschaften auf dem Gebiet der Schmerzmedizin bündeln ihre Kräfte: Das Schmerztherapeutische Kolloquium - Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. und die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. haben die "Koalition gegen den Schmerz" ins Leben gerufen. Diese wird ein Aktionsprogramm starten. Es gilt, Ärzte besser in Schmerzmedizin auszubilden und Strukturen zu schaffen, um Patienten mit chronischen Schmerzen angemessen zu versorgen. Durch eine sachgerechte Information will das Bündnis vor allem das öffentliche Problembewusstsein über die Bedeutung von Prävention und Therapie chronischer Schmerzen schärfen. Das Ziel: Leiden lindern und gleichzeitig Ressourcen im Gesundheits- und Sozialsystem schonen.
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28.08.2003
Chronischer Schmerz: Daten und Fakten
Die International Association for the Study of Pain (IASP) definiert Schmerz als "ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird."
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15.03.2003
Professor Manfred Zimmermann, Heidelberg,
auf dem Deutschen Schmerztag ausgezeichnet
Prof. Dr. med. Manfred Zimmermann, Heidelberg, wurde auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt mit dem Ehrenpreis des Schmerztherapeutischen Kolloquiums e.V. 2003 ausgezeichnet. Der engagierte Schmerzforscher erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines Festaktes am Samstag, den 15. März.
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15.03.2003
Dr. med. Marianne Koch auf dem Deutschen Schmerztag ausgezeichnet
Dr. med. Marianne Koch aus Tutzing wurde auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt mit dem Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2003 azusgezeichnet. Die engagierte Ärztin, Moderatorin und Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V. erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines Festaktes am Samstag, den 15. März.
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15.03.2003
Deutscher Schmerzpreis für Professor Ralf Baron, Kiel
Prof. Dr. med. Ralf Baron, Kiel, wurde auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS 2003 ausgezeichnet. Der führende, international anerkannte Schmerzforscher erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines Festaktes am Samstag den 15. März.
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14.03.2003
Ideen zu Medikamenten machen
Im Dickicht der Nervenzellen und Botenstoffe zeichnen sich neue Ansätze ab, wie quälende Dauerschmerzen in der Zukunft möglicherweise wirkungsvoller als bislang behandelt werden können. Wissenschaftler suchen jedoch nicht nach dem Allheilmittel für alle Schmerzen, sondern nach intelligenten Kombinationen unterschiedlicher Substanzen, die die Pein an verschiedenen Stellen packen.
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14.03.2003
Protokoll einer Bewegung
Die meisten Kinder haben Spaß an Bewegung. Doch diese kommt bereits im Schulalter häufig zu kurz. An der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden erfahren die Fünftklässler im fächerübergreifenden Unterricht am eigenen Leib, was bei Bewegung passiert. Dazu trägt auch ein Bewegungs- und Schmerztagebuch bei, das die Schüler auf Anregung der Deutschen Schmerzliga und ihrer Medienpartner führen. "Dieses Projekt ist ein hervorragendes Modell für eine effektive Gesundheitserziehung und die Vorbeugung von Schmerzen", lobt Dr. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga auf dem Deutschen Schmerztag 2003 in Frankfurt.
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14.03.2003
Schmerzmedizin darf nicht zu einer Luxusmedizin werden
(Oberursel) "Schmerzmedizin darf nicht zu einer Luxusmedizin werden", warnt Dr. med. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerliga angesichts drohender Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen. Die Deutsche Schmerzliga hat im Jahr 2002 über 15.000 Anfragen erhalten. Dies alleine belegt, wie groß der Bedarf nach Informationen und kompetenter Behandlung ist.
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13.03.2003
Rückenschmerz: Sich regen bringt Segen
Eine wirksame Schmerztherapie, Bewegung und Aktivität können verhindern, dass Rückenschmerzen zu einem ständigen Begleiter werden. Diese Kombination sichert auch Mobilität und Lebensqualität von Patienten, deren Schmerzen bereits chronisch geworden sind. Das ist die zentrale Botschaft des Deutschen Schmerztags 2003.
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12.03.2003
Sterben daheim
Jährlich sterben in Deutschland über 500.000 Menschen in Kliniken, fast 170.000 in Alten- und Pflegeheimen. Das Sterben zu Hause sieht die medizinische Regelversorgung nicht vor. Dass es auch anders ginge, beweist das Wiesbadener "Netzwerk Palliativmedizin".
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12.03.2003
Die schmerztherapeutische Versorgung den Bedürfnissen der Patienten anpassen
Um die Versorgung von Patienten mit schwersten chronischen Schmerzzuständen zu verbessern, sollte ein Facharzt für Algesiologie (Schmerztherapie) als Bestandteil eines abgestuften Versorgungskonzeptes eingeführt werden. Dies fordern Experten auf dem Deutschen Schmerztag 2003 in Frankfurt.
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12.03.2003
Rückenschmerz-Therapie: Zu viel vom Falschen, zu wenig vom Richtigen
In Deutschland steigt die Zahl der Menschen, die unter chronischen Rückenschmerzen leiden. Entsprechend klettern auch die Kosten für Therapien, Reha-Maßnahmen und die Belastung der Volkswirtschaft durch Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung der betroffenen Patienten wächst. Angesichts knapper Ressourcen sind effiziente Diagnose- und Behandlungsverfahren entscheidend wichtig. Diese stehen darum im Fokus des Deutschen Schmerztages 2003.
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