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Pressemitteilungen 2004

DGS Aktuell


30. November 2004
Keine Schmerztherapie ab April 2005 für Kassenpatienten? Deutsche Schmerzzentren protestieren gegen den neuen EBM 2000plus Adäquate Honorierung gefordert
In einer Resolution protestieren die Leiter der Regionalen Schmerzzentren der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. gegen die derzeitige Abbildung der Schmerztherapie in den neuen Leistungsverzeichnissen für Kassenpatienten, dem EBM 2000plus, der in den nächsten Tagen beschlossen werden soll. „Sollte der EBM so kommen, wird sich die schmerztherapeutische Versorgung in Deutschland erneut verschlechtern“ prophezeien die Schmerzmediziner.

30. November 2005
Schmerztherapie für Kassenpatienten gefährdet
Deutsche Schmerzliga kritisiert die von Krankenkassen und Kassenärztlicher Bundesvereinigung vorgelegten Leistungsverzeichnisse
(Oberursel, 30. November 2004) Die Schmerztherapie ist in den derzeit vorliegenden Entwürfen der Leistungsverzeichnisse für Kassenpatienten unzureichend verankert. „Schon heute bekommen nur etwa 20 Prozent der Patienten eine sachgerechte Versorgung. Dieser Versorgungsgrad dürfte im kommenden Jahr weiter sinken, wenn Schmerztherapeuten eine sachgerechte Schmerztherapie durch die neuen Vorgaben kaum noch erbringen können “, kritisiert Dr. med. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V. Darum appelliert die Patientenorganisation an Krankenkassen und Kassenärztliche Bundesvereinigung eine qualitätsgesicherte und zeitgemäße Schmerztherapie in den Leistungsverzeichnissen zu verankern.

5. Oktober 2004
Arthroseschmerz: Individuelle Therapieziele auf dem Prüfstand
Die Bestimmung des individuellen Behandlungsziels von Patienten ermöglicht den Ärzten, Unterschiede zwischen verschiedenen Therapiestrategien zu identifizieren, die für die Patienten bedeutsam sind. Das belegt eine Untersuchung von Ärzten der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie mit mehr als 300 Patienten.

5. Oktober 2004
Individuelle Behandlungsziele: Ein neuer Impuls für die Schmerzforschung
Zwischen den standardisierten Behandlungszielen von Forschern und Ärzten und den individuellen Behandlungszielen von Patienten mit chronischen Schmerzen klafft eine große Lücke. Die Mehrzahl der Patienten, die standardisierte Behandlungsziele erreichen, empfindet diese Linderung persönlich als wenig relevant. Sie stimmt mit ihren individuellen Behandlungszielen nicht überein. Das belegt eine Untersuchung von Ärzten der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie an mehr als 5000 Patienten.

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