01. Oktober 2007
Schmerztherapieführer 2007 erschienen |
| (Oberursel) Rund 4000 Anschriften umfasst
das aktuelle Mitgliederverzeichnis der Deutschen
Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., der
"Schmerztherapieführer Deutschland 2007". Dieses
Nachschlagewerk der größten europäischen
Schmerzfachgesellschaft ist ein seit Jahren wichtiges
Standardwerk. |
17. März 2007
Trigeminus-Neuralgie: Die Indikation für eine Operation
präziser stellen |
| (Frankfurt/Main) Bei einer
Trigeminusneuralgie müssen – entgegen der bisherigen Annahme
– mehrere Faktoren zusammenwirken, damit dieser häufige
Gesichtsschmerz entsteht. Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse
kann die Indikation für eine Operation präziser als bislang
gestellt werden, wenn die medikamentöse Therapie versagt.
Für die Präsentation dieser Forschungsergebnisse wurden der
Neuroradiologe Dr. Bodo Kress vom Krankenhaus Frankfurt
Nordwest und der Neurochirurg Dr. Dirk Rasche vom
Universitätsklinikum Schleswig Holstein, Campus Lübeck, auf
dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt mit dem 1. Posterpreis
ausgezeichnet. |
17. März 2007
Kölner Schmerzarzt Danilo Jankovic auf dem Deutschen
Schmerztag ausgezeichnet |
| (Frankfurt/Main) Dr. med. Danilo
Jankovic, Schmerztherapeut und Anästhesiologe aus Hürth,
wird heute auf dem 18. Deutschen Schmerztag in
Frankfurt/Main mit dem EHRENPREIS des Deutschen
Schmerzpreises 2007 ausgezeichnet. Der niedergelassene
Schmerztherapeut und Leiter des regionalen Schmerzzentrums
der DGS in Köln-Hürth erhält den Ehrenpreis am Samstag, den
17. März. |
17. März 2007
Schmerzpreis für US-Schmerzforscher Dr. Toni Yaksh |
| (Frankfurt/Main) Der amerikanische
Schmerzforscher Professor Dr. Toni Yaksh aus San Diego,
Kalifornien, wird auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt
mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS 2007 ausgezeichnet. Der
international anerkannte Anästhesiologe und Pharmakologe
erhält den mit 10.000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines
Festaktes am Samstag, den 17. März. |
15. März 2007
Die Pein der jungen Jahre: Eine bleibende Erinnerung |
| (Frankfurt/Main) Schmerzen sind im
Kindes- und Jugendalter keine Seltenheit. In einer Umfrage
bei Lübecker Schülern geben 86 Prozent der Kinder und
Jugendlichen an, in den letzten drei Monaten Schmerzen
gehabt zu haben. Am häufigsten waren Kopfschmerzen (63
Prozent) gefolgt von Bauchschmerzen (41 Prozent). Das
berichten Ärzte vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein,
Campus Lübeck, auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt. |
15. März 2007
Palliativmedizin: „Wir können unendlich viel für Sie tun …“ |
| (Frankfurt/Main) Immer noch sterben in
Deutschland sieben von zehn Menschen im Krankenhaus, auf dem
Weg dorthin oder im Pflegeheim. Viele davon sterben
angstvoll, unter Atemnot und großen Schmerzen, weil die
Ärzte in Palliativmedizin nicht ausgebildet sind. „Aber es
geht nicht, dass wir Menschen töten, weil Ressourcen fehlen
und wir die Schmerztherapie nicht hinbekommen“, lautet das
Plädoyer des international renommierten norwegischen
Palliativmediziners Professor Stein Husebö auf dem 18.
Deutschen Schmerztag in Frankfurt. |
15. März 2007
Eine gute Behandlung bis zuletzt |
| (Frankfurt/Main) Auf dem 18. Deutschen
Schmerztag in Frankfurt diskutieren Schmerzspezialisten über
humane Sterbebegleitung. „Das oberste Gebot in der
Begleitung Sterbender ist die adäquate Behandlung von
Schmerzen und quälenden Beschwerden. Nahrungs- und
Flüssigkeitszufuhr hingegen stellen für Sterbende häufig
eine schwere Belastung dar“, fasst Hanna Ludwig,
Anästhesiologin und Palliativmedizinerin am Sana-Klinikum
Remscheid zusammen. |
15. März 2007
Schmerzbehandlung kennt keine Altersgrenze |
| (Frankfurt/Main) Das Leid der späten
Jahre darf nicht sein, für eine wirksame Schmerzbehandlung
gibt es keine Altersgrenze. So lautet eine wichtige
Botschaft des Deutschen Schmerztages in Frankfurt. Eine
multimodale Schmerzbehandlung kann die Lebensqualität bis
ins hohe Alter erhalten. |
15. März 2007
Peinvolle Defizite: Schmerztherapie für Menschen in
Pflegeheimen |
| (Frankfurt/Main) Über zwei Millionen
Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig, zwei Drittel
davon werden zuhause versorgt. Von den über 600.000 in
Pflegeheimen lebenden Menschen leiden 70 Prozent zeitweise
unter Schmerzen. „Diese Menschen bekommen zu wenig
Schmerzmittel“, kritisiert Dr. Thomas Lange,
Schmerztherapeut aus Rudolstadt auf dem 18. Deutschen
Schmerztag in Frankfurt. |
15. März 2007
Die »Vier-A-Therapie« bei Rückenschmerzen |
| (Frankfurt/Main) Etwa 60 bis 70 Prozent
aller Rückenschmerzen haben ihren Ursprung in der
Muskulatur. „Wir dürfen vor lauter Bildgebung die
körperliche Untersuchung der Patienten nicht
vernachlässigen“, mahnt Dr. Wolfgang Bartel, Präsident der
Gesamtdeutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin, auf dem
18. Deutschen Schmerztag in Frankfurt. |
15. März 2007
Es ist nie zu spät |
| (Frankfurt/Main) Exakte Diagnose- und
Selektionskriterien verbessern deutlich die Ergebnisse in
der Therapie chronischer Wirbelsäulen- und Nervenschmerzen.
„Wir haben präzise Instrumente, mit deren Hilfe wir
hochwirksame Therapien einzusetzen können, wenn die
multimodale Schmerztherapie nicht erfolgreich war“, erklärt
der Hamburger Arzt Dr. Bruno Kniesel auf dem 18. Deutschen
Schmerztag in Frankfurt. |
15. März 2007
Rückenschmerz: Neue Behandlungskonzepte |
(Frankfurt/Main) Neue Erkenntnisse über
jene Mechanismen, die bei der Entstehung von Rückenschmerzen
eine Rolle spielen, sind die Grundlage für neue
Behandlungskonzepte. »Es ist Zeit für einen
Paradigmenwechsel in der Rückenschmerztherapie«, erklärt Dr.
Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft
für Schmerztherapie auf dem 18. Deutschen Schmerztag
in Frankfurt. |
15. März 2007
Schmerz und Angst: eine verhängnisvolle Beziehung |
| (Frankfurt/Main) Wenn Schmerzpatienten
ständig Angst vor der nächsten Schmerzattacke haben, kommt
ein Teufelskreis in Gang. Angst verändert die
Schmerzverarbeitung im Gehirn und kann verhindern, dass das
Schmerzgedächtnis durch neue, positive Inhalte überschrieben
wird. “Durchbrechen lässt sich dieser Teufelskreis aus
Schmerz und Angst durch eine medikamentös gestützte
kognitive Verhaltenstherapie«, erklärt der Münchener
Schmerzforscher Professor Walter Zieglgänsberger auf dem 18.
Deutschen Schmerztag in Frankfurt. |
14. März 2007
Patienten, Ärzte und Kassen profitieren von neuen Konzepten
für die integrierte Versorgung |
| (Frankfurt/Main) Die Erfahrungen mit
innovativen Konzepten für die integrierte Versorgung von
Schmerzpatienten belegen, dass Patienten trotz des
zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen sehr wohl vom
medizinischen Fortschritt profitieren können. Eine
Komplextherapie sorgt dafür, dass 92 Prozent aller
Rückenschmerzpatienten binnen acht Wochen wieder
arbeitsfähig werden. Doch Therapie ist gleichwohl nicht
teurer, sondern spart sogar mehr als 5000 Euro pro Fall ein.
»Dies zeigt, was eine moderne Schmerzmedizin leisten kann,
wenn sie rechtzeitig eingesetzt wird«, erklärt der
Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie
Dr. Thomas Nolte. |
14. März 2007
Der Fortschritt der Schmerzmedizin kommt nicht bei den
Patienten an |
| (Frankfurt/Main) Innovative Medikamente
sowie wirksame Behandlungskonzepte erweitern das Spektrum
der Schmerzmedizin. Sie ermöglichen eine individuell
angepasste Schmerztherapie sowie die Prävention der
Schmerzchronifizierung. Doch mindestens ebenso groß wie der
Fortschritt im Bereich der Schmerzmedizin sind die Probleme
bei seiner Umsetzung in Praxen und Kliniken: »Ein Mangel an
spezialisierten Einrichtungen, Budgetzwänge und gesetzliche
Reglementierungen erschweren eine fachgerechte Behandlung
der Patienten«, kritisieren die Kongresspräsidenten Dr.
Gerhard Müller-Schwefe, Göppingen, und Dr. Uwe Junker,
Remscheid, zum Auftakt des Deutschen Schmerztags in
Frankfurt. |
14. März 2007
Umfrage der Deutschen Schmerzliga: Schmerzpatienten erhalten
oft erst nach vielen Jahren kompetente Hilfe |
| (Frankfurt/Main) Im Schnitt konsultieren
Schmerzpatienten sechs Ärzte, bis ihnen geholfen wird.
Zumeist dauert es mehrere Jahre, bis Betroffene in die
richtigen Hände kommen. Außerdem wünschen sich Patienten
mehr Informationen über ihre Schmerzerkrankung. Das zeigt
eine Umfrage der Deutschen Schmerzliga, die Dr. Marianne
Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga auf dem
Deutschen Schmerztag in Frankfurt präsentiert. |
01. März 2007
Deutscher Schmerztag 2007
Programm der Pressekonferenzen |
Der Patient im
Mittelpunkt von Forschung und Praxis
2000 Experten treffen sich Mitte März in Frankfurt
(Oberursel) Die neuesten Entwicklungen von Schmerzforschung
und Schmerzmedizin stehen im Mittelpunkt des Deutschen
Schmerztags 2007, der vom 15. bis 17. März 20067 in
Frankfurt/Main stattfindet. Mehr als 2000 Schmerzforscher,
Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und Vertreter der
Pflegeberufe werden erwartet. Vorgestellt werden etwa neue
Einsichten der Wissenschaftler in den Zusammenhang von Angst
und Schmerz. Thema sind auch die erfolgversprechenden
Resultate der neuen Komplex-Therapien bei Rückenschmerz im
Rahmen der integrierten Versorgung. |
25. Januar 2007
Fortbildungskalender 2007 |
| (Oberursel, Januar 2007)
Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. bietet
mit über 200 regionalen Praxis-Seminaren und Curricula in
etwa 120 regionalen Schmerzzentren ein umfangreiches Fort-
und Weiterbildungsprogramm für Ärzte, Psychologen und
medizinische Assistenzberufe. Neben Grundlagenwissen stehen
praktische Entwicklungen aus Klinik und Praxis im
Mittelpunkt. Die verbandsinternen Qualifikationen
Algesiologie, Schwerpunkt Schmerztherapie und Schwerpunkt
Palliativmedizin spielen bei Vergütungsregelungen eine
Rolle. |
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