|
Einladung und Geleit
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Schmerztherapie ist in Deutschland immer noch ein Randgebiet
der Medizin.
Obwohl ein Viertel der Bevölkerung unter chronischen
Schmerzen leidet,
haben universitäre Ausbildung, Facharztausbildung,
Leistungsverzeichnisse
der gesetzlichen und privaten Krankenkassen die
Versorgungsprobleme
chronisch schmerzkranker Patienten bisher ausgeklammert.
Umso wichtiger ist es, aktuelle Erkenntnisse der
Schmerzforschung und
ihre Konsequenzen für die Schmerztherapie allen Ärzten
schnell verfügbar
zu machen, um so unnötiges menschliches Leiden zu
verhindern. Darüber
hinaus fordern begrenzte volkswirtschaftliche Ressourcen
effiziente
schmerztherapeutische Versorgung in der Breite, da so
nachweislich hohe
Folgekosten nicht nur im Gesundheitssektor, sondern auch im
Bereich der
Krankengeldzahlung und Frühberentung eingespart werden
können. Dieser
Kongress wird deshalb nicht nur Konzepte
schmerztherapeutischer
Versorgung und Vertragsgestaltung, sondern auch aktuelles
Wissen über
neueste schmerzrelevante Grundlagenforschung und ihre
Konsequenzen
für die Therapie in Praxis und Klinik vermitteln.
Der Deutsche Schmerz- und Palliativtag steht seit Jahren für
eine praxisorientierte
Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten. Dies wird auch in
diesem
Jahr ganz im Vordergrund stehen. Wie schon in den vergangen
Kongressen
wird auch der 21. Deutsche Schmerz- und Palliativtag in
Symposien,
Workshops sowie Hands-On Workshops und Seminaren dieses
Wissen
vermitteln und Perspektiven für eine zukunftsweisende
Schmerztherapie
aufzeigen. Erstmalig werden an diesem Schmerztag auch
umfangreiche
Refresherkurse angeboten, die vertiefendes Wissen in
einzelnen Gebieten
der Schmerztherapie ermöglichen.
Ich freue mich auf einen anregenden und interessanten
Kongress mit
Ihnen und grüße Sie herzlich
Ihr
Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe
Präsident Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
|