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Mit Opioiden gegen Dyspnoe
Krebskranke im Terminalstadium mit Dyspnoe und Tachypnoe profitieren von einer zusätzlichen Gabe von Opioiden, die 25% der Vierstundendosis äquivalent sein sollte. Zu diesem Ergebnis kamen PIERRE ALLARD et al., die 33 derartige Fälle randomisiert mit 25 % oder auch 50 % der 4-Stunden- Opioiddosis zusätzlich behandelt hatten. Bereits 25 % zusätzlich Opioide reduzierten die Intensität der Dyspnoe und Tachypnoe für vier Stunden deutlich (J. of Pain and Symptom Management 17, 1999, 256-265).

Kopfschmerzen bei HIV-Infektionen
Lebensbedrohliche sekundäre Kopfschmerzen können bei HIV-infizierten Patienten zwar auftreten und auf opportunistische Infektionen oder Neoplasmen hinweisen. Wesentlich häufiger treten aber auch bei HIV-infizierten Patienten primäre Kopfschmerzen auf. Dies zeigte eine Studie an 115 Patienten mit Kopfschmerzen und HIV-Infektion, von denen 66 % primäre Kopfschmerzen wie Migräne, Spannungskopfschmerzen oder Clusterkopfschmerzen hatten. Da bei diesen Patienten häufig eine Polypharmakotherapie, Depression, Ängstlichkeit und Schlafstörungen vorliegen, sprechen diese primären Kopfschmerzen kaum auf die Standardtherapie an und besitzen eine schlechte Prognose. Neuroradiologische Untersuchungen und Liquorpunktionen sind überflüssig, betonen SEYED M. MIRSATTARI et al. (Headache, 1999, 39, 3-10).

Schmerz bei Kindern behandeln
Neue Richtlinien für die Therapie von Schmerzen bei Kindern wurden in Großbritannien von dem Royal College of Nursing und der Aktion für kranke Kinder erarbeitet. Darin wird nachdrücklich gefordert, bei kranken Kindern auf Zeichen des Schmerzes vermehrt zu achten (Art des Schreiens bei Säuglingen, Verhalten, Aktivität ...) und frühzeitig bei Kindern über vier Jahre geeignete Schmerzfragebögen einzusetzen (Brit. med. J. 319, 1999, 76).

Heilendes Schreiben
Schreiben Patienten über ihre traumatisierenden Erlebnisse (jeweils 20 Minuten an drei aufeinanderfolgenden Tagen einer Woche) lindert dies ihre Beschwerden bei Asthma und Rheuma. Zu diesem überraschenden Ergebnis kam eine randomisierte Studie an 112 Patienten, die über vier Monate nachuntersucht wurden JAMA 281, 1999, 1304-1309).


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