Arzneimittel im Betäubungsmittelbereich
bald rationiert?

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| Sind chronische
Schmerzpatienten die ersten Opfer des Solidaritätsstärkungsgesetzes
der BRD? BTM-Rezepte wurden von der Bundesopiumstelle wiederholt erst nach
Wochen ausgeliefert. Dieser Zustand ist skandalös, kritisiert Robert
Reining, Passau, Vizepräsident der DGS.
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| Wie wir an verschiedenen
Orten in Bayern feststellen mußten, ist die Auslieferung dringend benötigter
BTM-Rezepte von der Bundesopiumstelle um bis zu sechs Wochen verschleppt worden.
Da die Ersatzrezepte nur für maximal drei Ta ge gültig sind, kann man
sich das Chaos bei Patienten, Apothekern und Ärzten sowie im Gesundheitsamt
lebhaft vorstellen! |
| Die telefonische Auskunft
der Bundesopiumstelle wechselt von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter und reicht
von technischen Problemen der Druckerei bis zu einer Lenkung der Verteilung von
BTM-Rezepten weg von Häufig-Verordnern hin zu Ärzten, die selten
BTM-Rezepte abrufen. |
| Dieser Zustand ist
skandalös. Da es zur zeitlichen Verzögerung in der Auslieferung der
benötigten Medikamente kam, war ein bestimmter Prozentsatz unserer
Patienten medikamentös nicht versorgt. Bei chronischen Schmerzpatienten erfüllt
dies den Tatbestand der Körperverletzung.
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| Ich möchte das Forum
unserer DGS-Zeitung benutzen, Sie zu bitten, uns derartige Fälle
mitzuteilen, damit wir gegebenenfalls juristische Schritte einleiten können.
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| Tel: 0851/ 95 69 60, Fax:
0851/ 956 96 96. ROBERT REINING,
Passau
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