18. August 2010
Schmerzorganisationen begrüßen geplante Änderungen des
Betäubungsmittelrechts |
(Oberursel/Göppingen) Die Deutsche Gesellschaft für
Schmerztherapie e.V. und die Patientenorganisation Deutsche
Schmerzliga e.V., Oberursel, begrüßen die von der
Regierungskoalition geplanten Änderungen des
Betäubungsmittelrechts, um die Versorgung von Patienten mit
Schmerzmitteln zu verbessern. |
20. Juli 2010
Schmerztherapieführer 2010 erschienen |
Aktuelle Informationen über die
schmerztherapeutische »Landschaft« in Deutschland für
Fachkreise
(Oberursel) Rund 4000 Anschriften umfasst das aktuelle
Mitgliederverzeichnis der Deutschen Gesellschaft
für Schmerztherapie e.V., der "Schmerztherapieführer
Deutschland 2010". Dieses Nach schlage werk der
größten europäischen Schmerzfachgesellschaft ist ein seit
Jahren wichtiges Standardwerk. |
19. März 2010
Cannabinoid lindert die Leiden schwerstkranker Kinder |
Sven Gottschling vom Universitätsklinikum des
Saarlandes in Homburg/Saar erhält Preis für seine
Präsentation auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag
Der Kinderarzt, Schmerz- und Palliativmediziner Priv. Doz.
Dr. Sven Gottschling vom Universitätsklinikum des Saarlandes
in Homburg/Saar behandelt Kinder, die aufgrund von
Erkrankungen wie Krebs, Erbleiden oder Behinderungen unter
starken Schmerzen leiden. Wenn er mit den herkömmlichen
Medikamenten die Pein seiner kleinen Patienten nicht mehr in
den Griff bekommt, verordnet Gottschling seit fünf Jahren
Dronabinol, den halbsynthetisch hergestellten Hauptwirkstoff
der Cannabis-Pflanze. Für die Präsentation seiner Fallserie
auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in
Frankfurt/Main wurde Sven Gottschling heute mit dem 1.
Posterpreis ausgezeichnet. |
19. März 2010
Stammzellforschung und Schmerz |
Die neuen Möglichkeiten der Stammzellforschung beflügeln
auch Überlegungen, wie diese Zellen in der Schmerztherapie
eingesetzt werden könnten. Professor Dr. med. Jürgen
Hescheler vom Institut für Neurophysiologie, Zentrum für
Molekulare Medizin der Universität Köln, präsentiert seine
Überlegungen auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in
Frankfurt. |
19. März 2010
Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2010 |
Ehrenpreis für Dr. rer. nat. Ruth Drdla, Mag. rer. nat.
Matthias
Gassner und Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler, Wien.
(Frankfurt/Main) Dr. rer. nat. Ruth Drdla, Mag. rer. nat.
Matthias Gassner und Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler werden
auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in
Frankfurt/Main mit dem EHRENPREIS des Deutschen
Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet. Die Arbeitsgruppe um
Prof. Sandkühler, dem Leiter des Zentrums für Hirnforschung
an der Medizinischen Universität Wien, lieferte grundlegend
neue Erkenntnisse über die durch Opioide vermittelte
Schmerzüberempfindlichkeit. Das Team erhält den Ehrenpreis
im Rahmen eines Abendsymposiums am Freitag, den 19. März
2010. |
19. März 2010
Deutscher Schmerzpreis 2010 |
Deutscher Schmerzpreis für Dr. med. Thomas Nolte,
Wiesbaden
(Frankfurt/Main) Dr. med. Thomas Nolte wird auf dem
Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt mit dem
DEUTSCHEN SCHMERZPREIS 2010 ausgezeichnet. Der ärztliche
Leiter des Schmerz- und Palliativzentrums Rhein-Main in
Wiesbaden erhält den mit 10.000 Eurodotierten Preis im
Rahmen eines Abendsymposiums am Freitag, den 19.März 2010. |
19. März 2010
Wenn Schmerzmedikamente Schmerz verursachen |
Es klingt paradox: Starke Schmerzmittel, sogenannte Opioide,
können die Empfindlichkeit auf Schmerzreize steigern und
damit ihrerseits Schmerzen intensivieren. Ein Forscherteam
von der Medizinischen Universität Wien konnte nun einen
Mechanismus aufklären, der für diese sogenannte Hyperalgesie
verantwortlich ist. Für diese Arbeit werden Dr. Ruth Drdla,
Matthias Gassner und Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler am 19.
März 2010 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in
Frankfurt/Main mit dem Ehrenpreis des Deutschen
Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet. |
19. März 2010
Palliativmedizin: Was kostet Lebensqualität? |
Seit drei Jahren haben Patienten Anspruch auf eine ambulante
Palliativversorgung. Doch noch immer fehlt ein
entsprechendes flächendeckendes Angebot. »An den Kosten kann
dies nicht liegen«, erklärt der Palliativ- und
Schmerzmediziner Dr. Thomas Nolte aus Wiesbaden auf dem
Deutschen Schmerztag in Frankfurt. Denn die spezielle
ambulante Palliativversorgung verursacht deutlich weniger
Kosten als die herkömmliche Versorgung von schwerkranken
Patienten am Lebensende. Das belegen neue Berechnungen von
Nolte, der am 19. März 2010 auf dem Deutschen Schmerz- und
Palliativtag mit dem Deutschen Schmerzpreis 2010
ausgezeichnet wird. |
19. März 2010
Rückenschmerzen: Was kostet Lebensqualität? |
Eine adäquate und frühzeitige Behandlung von Rückenschmerzen
verbessert signifikant die Lebensqualität der Patienten und
kann die Chronifizierung der Schmerzen verhindern. Dieser
Gewinn für die Patienten kostet in den ersten sechs Monaten
1.177 Euro für die medizinische Behandlung. Die indirekten
Kosten für Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung bei den
Patienten im berufsfähigen Alter sind in dieser Zeit mehr
als dreimal so hoch. Dies zeigt die Zwischenauswertung einer
Versorgungsforschungsstudie von Prof. Dr. Dr. Reinhard
Rychlik vom Institut für Empirische Gesundheitsökonomie in
Burscheid, präsentiert auf dem Deutschen Schmerz- und
Palliativtag in Frankfurt. |
19. März 2010
Rückenschmerzen: Besser behandelt und trotzdem noch Geld
gespart |
Obwohl bei Rückenschmerzen Operationen nur in seltenen
Fällen sinnvoll sind, steigt die Zahl der Eingriffe – und
damit auch die Zahl von Patienten, bei denen die Schmerzen
nach der OP nicht besser, sondern schlimmer werden. Ein
neues bundesweites Versorgungskonzept soll dazu beitragen,
dass überflüssige Eingriffe unterbleiben: »Die Zweitmeinung
vor operativen Eingriffen an der Wirbelsäule kann nicht nur
Patienten unnötige Operationen ersparen, sondern den
Krankenkassen auch unnötige Kosten«, erklärt Dr. Gerhard H.
H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag
in Frankfurt. Denn es stehen inzwischen innovative
Komplextherapien zur Verfügung, die eine hohe Erfolgsquote
haben. |
17. März 2010
Sexueller Missbrauch - lebenslanger Schmerz |
»Missbrauch im Kindesalter bedeutet für die Betroffenen
nicht nur ein schweres psychisches Trauma, sondern führt in
vielen Fällen zu lebenslangen Ganzkörperschmerzen«, erklärt
Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen
Gesellschaft für Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz-
und Palliativtag in Frankfurt. |
17. März 2010
Opioid-Therapie chronischer Schmerzen: |
Leitlinie gefährdet die Versorgung von Patienten
Eine Therapie-Leitlinie mit gravierenden methodischen
Schwächen gefährdet die medikamentöse Versorgung von
Patienten mit chronischen Schmerzen“, erklärt Dr. Gerhard H.
H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag
in Frankfurt. |
17. März 2010
Recht auf Schmerztherapie: Rechtsanspruch und Realität 2010 |
Die Position der Juristen ist eindeutig: »Es ist ein
allgemeines Menschenrecht, von Schmerzen befreit zu werden
und, wenn dies nicht möglich ist, Schmerzlinderung zu
erfahren«, erklärt Klaus Kutzer, Vorsitzender Richter am
Bundesgerichtshof a.D. auf dem Deutschen Schmerz- und
Palliativtag in Frankfurt. Allerdings klafft eine Lücke
zwischen Rechtsanspruch und Realität: Nach wie vor ist nur
ein Bruchteil der Patienten mit chronischen Schmerzen
adäquat versorgt. »Nötig ist der politische Wille, die
Rahmenbedingungen für die Schmerztherapie zu verändern«,
erklärt Dr. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen
Schmerzliga e.V. Oberstes Ziel müsse es sein, Leiden zu
lindern und dadurch auch Ressourcen im Gesundheits- und
Sozialsystem zu schonen. |
17. März 2010
Palliativmedizinischer Flickenteppich: |
»Es wird in Deutschland Orte geben, wo man besser
oder schlechter stirbt«
Seit mehr als zwei Jahren haben Patienten einen gesetzlichen
Anspruch auf eine ambulante palliativmedizinische Betreuung.
Doch nach wie vor fehlt ein flächendeckendes
Versorgungsangebot. Ein Flickenteppich unterschiedlicher
Rahmenbedingungen und entsprechende Auseinandersetzungen
zwischen den Palliativ-Teams und den Krankenkassen sind der
Grund. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie fordert
deshalb flächendeckende Rahmenbedingungen, die endlich die
Umsetzung der geltenden gesetzlichen Ansprüche im ambulanten
Bereich ermöglichen. |
17. März 2010
Schmerztherapie wird individueller |
Die Erkenntnisse der Schmerzforscher und Schmerzmediziner
eröffnen neue Optionen für die Schmerzbehandlung: „Eine
moderne Schmerztherapie ist interdisziplinär, setzt
verschiedene Strategien gleichzeitig und nicht nacheinander
ein und muss individuell auf die Erfordernisse des einzelnen
Patienten zugeschnitten werden“, erklärt Dr. Gerhard H. H.
Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag
in Frankfurt. Untersuchungen zeigen, dass maßgeschneiderte
Therapien der konventionellen Behandlung »von der Stange«
überlegen sind. Allerdings sorgen die gesundheitspolitischen
Rahmenbedingungen dafür, dass nicht alle Patienten, die
diese Therapien benötigen, sie auch erhalten. |

Auftakt-Pressekonferenz beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag am
17. März 2010.
Die Referenten (von links nach rechts):
Dr.
med. Johannes Horlemann
Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
Schmerzzentrum DGS Geldern
Klaus Kutzer
Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a.D. Karlsbad
Dr.
med. Marianne Koch
Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V.
Barbara Ritzert
Pressestelle Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie/Deutsche
Schmerzliga
Dr.
med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe
Tagungspräsident • Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Schmerztherapie e.V. (DGS) • Leiter des regionalen Schmerzzentrums
DGS Göppingen
PD
Dr. med. Michael A. Überall
Institut für Qualitätssicherung in Schmerztherapie und
Palliativmedizin (IQUISP) Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft
für Schmerztherapie e.V. Nürnberg.
22. Januar 2010
Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie |
mit breitem Fortbildungsangebot
Aktueller Fortbildungskalender 2010 erschienen
(Oberursel, Januar 2010) Mehr als 170
Fortbildungsveranstaltungen im Bereich Schmerztherapie
enthält der Fortbildungskalender 2010 der Deutschen
Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. |
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