|
|
Publikationen |
Eine große Koalition gegen den SchmerzHeiner Geißler, Rita Süssmuth, Ursula Lehr, Gerda Hasselfeldt, Horst Seehofer, Andrea Fischer, Ulla Schmidt – diese sieben Ministerinnen und Minister für Gesundheit, mit denen DGS-Präsident Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen, seit 1985 die Probleme der Schmerztherapie besprochen hat, gehören verschiedenen Parteien an. Gleichwohl haben alle stets betont, dass Ärzte schmerztherapeutische Kenntnisse haben sollten. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Keiner dieser politisch Verantwortlichen hat den Worten Taten folgen lassen: Bis heute hat sich die Einsicht der Politik in die Notwendigkeit einer besseren schmerztherapeutischen Ausbildung der Ärzte nicht in der Approbationsordnung niedergeschlagen. Auch deren letzte Novellierung führt Schmerztherapie und Palliativmedizin nur als eines von 25 fakultativen Prüfungsfächern auf. Vor einigen Jahren haben die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. (DGS), die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) und die Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) die Koalition gegen den Schmerz ins Leben gerufen. Dieser haben sich inzwischen weitere Verbände* angeschlossen. Das Aktionsbündnis führte unlängst Gespräche mit Parlamentariern in Berlin und trug bei einer Pressekonferenz ihre Anliegen in die Öffentlichkeit. Neben der Anpassung der Ausbildungsordnung und der Aufnahme des Chronischen Schmerzes in den morbiditätsbezogenen Risikostrukturausgleich müssen Opioide der WHO-Stufe III aus der automatischen Austauschpflicht herausgenommen werden“, formuliert Gerhard H. H. Müller-Schwefe die wesentlichen Forderungen. *Berufsverband der Schmerztherapeuten in Deutschland (BVSD) Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP) Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) Interdisziplinäre Gesellschaft für orthopädische und unfallchirurgische Schmerztherapie e.V. (IGOST)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Hier finden Sie ältere Beiträge, Artikel und Presse - Mitteilungen - Ergebnisse der gemeinsamen Aktionen von DGS - DGSS - und DIVS Briefe
Vorschläge
|